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larnac Manuka HOnig Glas 600+ MGO auf Zertifikat

Diese 4 Inhaltsstoffe garantieren einen echten und hochwertigen Manuka Honig

Seit Anbruch der Manuka Honig Ära forschen Wissenschaftler im Auftrag der neuseeländischen Regierung und der Manuka Honig Industrie an möglichen Tests, um echten Manuka Honig eindeutig zu bestimmen und ihn so vor Fälschungen zu schützen.

Die Entdeckung des Methylglyoxal

Seit der Entdeckung des Methylglyoxal durch Prof. Henle an der TU Dresden (2006), galt Methylglyoxal lange als einzig verlässlicher Inhaltsstoff, um echten und hochwertigen Manuka Honig zu identifizieren. Das Methylglyoxal ist auch der Wirkstoff mit der hohen antibakteriellen Wirkung, die Manuka Honig so einzigartig macht. Doch leider ist es ohne Weiteres möglich, einem „Manuka“ Honig später künstlich Methylglyoxal hinzuzufügen. Somit ist der Test allein auf Methylglyoxal kein verlässlicher Indikator mehr für einen echten und hochwertigen Manuka Honig.

Die Unique Manuka Factor Honey Association

Mittlerweile müssen alle Mitglieder der UMF Manuka Honey Association ihren Manuka Honig in einem von der Regierung akkreditierten Labor auf VIER Inhaltsstoffe testen lassen. Nur wenn ALLE vier Inhaltsstoffe mit einer gewissen Konzentration vorhanden sind, wird ein Manuka Honig als echt und hochwertig eingestuft und von der Honey Association lizenziert. Die Testergebnisse werden vom Labor in einem Zertifikat festgehalten, welches der Imkerei oder dem Händler mitgegeben wird. Parallel dazu arbeitet auch die Regierung noch an Manuka Honig Standards, die dann irgendwann gesetzlich verankert werden. (Update 2018: Inzwischen gibt es eine von der Regierung verabschiedete, wissenschaftliche Definition von Manuka Honig.)

Diese 4 Inhaltsstoffe garantieren einen echten und hochwertigen Manuka Honig

Methylglyoxal (MGO/MG)

Das Methylglyoxal ist nach dem heutigen Stand des Wissens maßgeblich verantwortlich für die antibakterielle Wirkung des Manuka Honigs. Es ist ein Zuckerabbauprodukt und entsteht erst in der Bienenwabe: Ausgangsprodukt ist das im Nektar der Manukablüten enthaltene Kohlenhydrat DHA. Während der Honigreife wird das DHA über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg zu MGO umgewandelt. Solange, bis der Manuka Honig ein gewisses maximales Level an MGO erreicht hat. Danach bleibt die MGO-Konzentration des Honigs recht stabil. Methylglyoxal kommt auch in anderen Honigsorten vor, allerdings in einer viel geringeren und unbedeutenden Konzentration. In Deutschland wird auf den Manuka Honig Etikettten meistens der Mindestgehalt an Methylglyoxal in mg/kg Manuka Honig ausgewiesen*. Im Handel üblich sind Bezeichnung von z.B. 100+ mg/kg bis hin zu 720+ mg/kg.

Dihydroxyacetone (DHA)

DHA kommt ausschließlich im Nektar der Manukablüte vor. Es ist der Inhaltsstoff, der während der Honigproduktion zu Methylglyoxal umgewandelt wird. Man kann von der Konzentration des DHA-Gehalts im Blütennektar schon auf den späteren maximalen MGO-Gehalt des Manuka Honigs schließen – je mehr DHA, desto mehr MGO. Laut den Richtlinien der neuseeländischen Regierung müssen in Manuka Honig sowohl MGO als auch DHA nachweisbar sein. So kann man ausschließen, dass das MGO dem „Manuka Honig“ später hinzugefügt wurde. Da das DHA im Laufe der Honigreifung abgebaut und zu MGO umgewandelt wird, gibt es keine gültigen Mindestwerte o.ä. Der DHA-Gehalt nimmt im Laufe der Honigreifung ab, der MGO-Gehalt nimmt zu.

Leptosperin

Das Leptosperin ist ein neuer Schlüssel-Inhaltsstoff für die Bestimmung echten Manuka Honigs. Es wurde erst 2014 im Blütennektar der Manuka Pflanze nachgewiesen und kommt auch ausschließlich in der Manuka Pflanze vor. Das heißt: kann in einem Honig Leptosperin nachgewiesen werden, ist es zweifelsohne Manuka Honig! Der Gehalt an Leptosperin ist im Gegensatz zu DHA oder MGO sehr beständig und kann eindeutig bestimmt werden. Außerdem ist Leptosperin sehr schwer synthetisch herzustellen und somit recht fälschungssicher. Echter und hochwertiger Manuka Honig muss laut der UMF Honey Association einen Leptosperin-Mindestgehalt von 100 mg/kg aufweisen.

Hydroxymethylfurfural (HMF)

HMF ist ein weiteres Zuckerabbauprodukt in Honigen und wird getestet, um die Frische und Qualität eines Manuka Honigs zu bestimmen. In frischem Manuka Honig kommt HMF nicht oder nur in geringen Spuren vor. Manuka Honig, der zu stark erhitzt oder lange zu warm gelagert wurde, weist erhöhte HMF-Werte auf. Der HMF Test ist bei Manuka Honig deshalb so wichtig, da die Umwandlung von DHA zu MGO durch Hitze beschleunigt werden kann. Der HMF Wert darf bei Manuka Honig 40 mg/kg nicht überschreiten. Je geringer die HMF Konzentration, desto naturbelassener ist der Manuka Honig.

So werden diese 4 Inhaltsstoffe in einem Zertifikat ausgewiesen

Der hier getestete Honig weist folgende Werte auf:

  1. Methylglyoxal: 324 mg/kg
  2. DHA: 729 mg/kg
  3. Leptosperin: 626 mg/kg
  4. HMF: 15 mg/kg

Es handelt sich um einen sehr hochwertigen, naturbelassenen Larnac Manuka Honig, der als MGO 300+ verkauft wird!

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* ein paar wenige Anbieter kennzeichnen ihren Manuka Honig hierzulande mit dem UMF®-Siegel.

Wissenschaftliche Quellen auf Englisch:
http://fera.co.uk/food-safety-quality/applied-rd/honey/index.cfm
http://www.analytica.co.nz/Tests/Honey-Testing/Manuka-Honey-3-in-1/DHA-and-MG-explained
http://www.umf.org.nz/grading-system-explained/

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